Hier finden Sie Hintergrundinformationen zu einzelnen Bildern. Nehmen Sie sich die Zeit – es lohnt sich.

 

Die Eltern:

 

 

Aufforderung zum Tanz

Ein nicht alltäglicher Anblick – 1 1/2 bis 2 Stunden zuvor hatte sie seine Werbungsversuche abgewiesen. Ein kleiner Schritt zur Seite und er rutschte ab, ein kleiner Schritt nach vorne und er rutschte noch einmal ab. Damit war die Lage geklärt und er hat es nicht wieder versucht. Nun ahmt sie sein Verhalten nach und ist auf ihn hochgestiegen. Damit hat sie ihm offensichtlich gezeigt, dass sie jetzt zur Paarung bereit wäre – was ja dann auch geschehen ist.

 

 

Öh – ich fang noch mal – ja?

Bitte nicht missverstehen – ich will mich nicht lustig machen. Aber auch Tiere haben einen „Alltag“. Manches geht schief – vieles klappt. Hier ist mal ein Paarungsversuch schief gegangen. Wie man unten sieht hat es ja aber bei anderen Versuchen auch geklappt.

 

 

Der Abend naht – der Abschied auch

So nah wie hier am Abend des 06. Augusts war mir »Papastorch« vorher noch nie gekommen – ein beglückender Moment!
Die meisten Störche ziehen zwischen Mitte August und Mitte Septmeber nach Süden. Ich wußte also daß der Abschied nicht mehr lange auf sich warten lassen würde. So lagen Glück und Wehmut nah beieinander.

 

Stärkung für die Reise

In den letzten Augusttagen (das Foto ist vom 28.08.2015)  haben »unsere Störche« die Gelegenheit genutzt, um sich noch Reserven für die anstehende Reise nach Süden anzufuttern. Die Jungen waren schon lange auf der Reise und die »Alten« (hier sehen wir ihn) machten einen sehr entspannten Eindruck – als würden sie es genießen, endlich wieder zu zweit zu sein. Am 29. August habe ich noch Fotos von ihr machen können, im September habe ich sie dann nicht mehr zu Gesicht bekommen. Ich vermute sie haben die gute Thermik des letzten richtig warmen Tages, dem 31. August, genutzt. Aber sicher wissen weiß ich es nicht.

 

Der Nachwuchs:

He – aufstützen gilt nicht!

Ja, ja – das Gleichgewicht. Anfang Juli waren die Jungen fleißig am Trainieren -es sah aus wie „Flügelgymnastik“. Dabei konnte man immer wieder beobachten, wie schwer es ihnen fällt das Gleichgewicht zu halten. Kein Wunder bei dem Tempo in dem sie gewachsen sind.

 

 

Haps – weg ist die nächste Maus

Ein Abstand von 3 bis 4 Stunden zwischen zwei Fütterungen war bei »unseren Störchen« nichts Ungewöhnliches. Dafür wurde dann aber auch mehr als ein Beutetier (wohl meistens wie bei dieser Fütterung Mäuse) hoch- und ausgewürgt. Bei den Licher Störchen wurde mir erzählt soll der Abstand wohl etwa eine Stunde betragen haben.

 

Es braucht also Geduld, will man die ein oder andere Fütterung fotografieren, zumal die drei ja dann nicht immer so perfekt zur Kamera ausgerichtet sind und man mit etwas Pech nur Popos zu Gesicht bekommt…

 

Die Jungen bekommen zu trinken

Die Aufnahme entstand am 02. August, wenige Tage bevor die Jungen dann flügge waren. Es war immer wieder faszinierend zu sehen, wie klein sich so große Junge noch machen können.

 

 

 

 

 

Es wird Abend ..

 

Was wie romantische Zweisamkeit aussieht sind in Wirklichkeit die beiden Jungstörche. Die beiden Bilder sind am 07. August aufgenommen. Es sind die letzten Bilder, die ich von den beiden gemacht habe. In den Folgetagen sind sie dann schon nach Süden gezogen.