Ich fotografiere zwar schon seit 1998, aber erst 2008 mit der ersten Digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) wurde aus einem Hobby echte Leidenschaft. Durch das Fotografieren habe ich die Welt um mich herum neu kennen gelernt. Man lernt neu zu sehen und entdeckt auf einmal Schönheiten, an denen man vorher einfach vorbeigegangen ist. In den ersten Jahren habe ich v.a. im Nah- und Makrobereich fotografiert, mittlerweile aber ist der Telebereich, die etwas größeren Tiere unserer Heimat mehr in den Vordergrund gerückt.

Ich finde es toll, wenn ich an ein Motiv nah herankomme, bzw. das Tier „nah“ zu mir kommt und ich Details entdecken kann, die mit bloßem Auge sonst nicht zu erkennen sind.

Manchmal kommen mir Tiere dabei sehr nah. Das ist dann ein sehr beglückender Moment. Und auch lustig, denn es kitzelt zum Teil sehr, wenn sich ein Schmetterling oder eine Libelle auf der nackten Haut niederlässt. Einmal saß eine nur wenige Stunden alte Kleinlibelle auf meiner Nasenspitze, sie fand das die sich bei dem Wind am wenigsten bewegt hat, aber glauben sie mir es hat unglaublich gekitzelt und es war wie sie sehen ein unvergessliches Ereignis, denn es ist schon mind. 4 Jahre her.

Im Sommer 2009 hatte ich im Lindener Rathaus eine Ausstellung mit A. Pirr zusammen. Danach habe ich mich dann entschlossen meine eigene Website – www.reinecke-naturfotografie.de – aufzubauen.  Dort finden Sie einen Überblick über alles was ich so fotografiere. Für die vielen sehenswerten Storchfotos wollte ich dann aber einen neuen Ort schaffen, an dem alle Storchfotos ihren Platz haben.

Wo meine Bilder entstehen:

Meine Bilder entstehen fast alle in der näheren Umgebung von Linden im Umkreis von wenigen Kilometern, einige auch im Botanischen Garten in Giessen. Die Storchfotos sind alle im Lückebachtal entstanden.

Wie ich Bilder bearbeite:

Für die Bildbearbeitung verwende ich die Rohdaten (RAW). Ich bearbeite i.d.R. also nur das ganze Bild. Manipulationen an einzelnen Bildteilen, wie bspw. Retusche-Arbeiten stellen die absolute Ausnahme nicht die Regel dar. Genauso lehne ich es für mich auch ab aus mehreren Bildern eines zu erzeugen. Das ist zwar technisch kein Problem, entspricht aber nicht mehr meiner Vorstellung von einem Foto.

Ist die Arbeit an den Rohdaten abgeschlossen geht es zumeist ans Zuschneiden um die Komposition zu perfektionieren. Das ist gängige digitale Praxis, bei der Aufnahme etwas mehr aufzunehmen, um anschließend Spielraum zu haben. Z.B. auch um Neigungen der Kamera, die im Sucher so genau nicht zu sehen sind korrigieren zu können. Zum Schluß werden die Bilder nur noch für das Web skaliert und mit Copyright Vermerk versehen. Fast alle Bilder auf meiner Website eignen sich von der Auflösung übrigens für Abzüge in 20×30 cm.

Sie sehen, ich bin eine im besten Sinne »altmodische Fotografin« und keine »Digital-Künstlerin« – auch wenn ich die Möglichkeiten der Digitalen Zeit zu schätzen weiß.